Jagdszenen
Für Jagdszenen wurde noch keine eigene Internetpräsenz errichtet. Daher hier einige Informationen zur Produktion:
Inhalt:
Ein kleines Dorf, irgendwo auf dem Lande anno 1953. Der Krieg ist vorbei, der
Wiederaufbau kommt auch hier allmählich in Schwung. Ein Neuer sorgt für Unruhe:
Es ist Abram, Barbaras Sohn. Ist er wirklich schwul, wie es einige behaupten?
Verbrecher wie er gehören doch eingesperrt. Und was is
t dran an seinem Verhältnis
mit Tonka, einem Dorfmädchen?
Maria hat andere Probleme als sich um den Klatsch zu kümmern. Sie wartetsehnsüchtig auf einen Brief, um ihren Mann endlich für tot erklären zu lassen. Sie will
Volker, ihren Knecht heiraten. Ihr Sohn Rovo, ein kriegsbedingtes Nervenbündel,
kann nicht verstehen, was sie an Volker Þ ndet. Der wiederum hat im Dorf noch andere
Eisen im Feuer. Eigentlich hat jeder im Dorf eine Leiche im Keller, doch die
Außenseiter werden zur Zielscheibe. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse.
Die Jagd ist eröffnet...
Besetzung:
Abram: |
Elmar Deuster |
Tonka: |
Nicole Zurek |
Rovo: |
Sebastian Schlicht |
Maria: |
Birgit Fetter |
Volker: |
Carsten Kutscher |
Pfarrer: |
Werner Drießen |
Knocherl: |
Torsten Dasbach |
Die Bäuerin: |
Andrea Fehr |
Barbara: |
Karin Hillesheim |
Paula: |
Agnes Miroslawa |
Zenta: |
Stefanie Grünwald |
Sophia: |
Eva Mönch |
Christine: |
Marie Schäfer |
Requisite: |
Birgit Fetter |
Bühne: |
Nicole Zurek |
Kostüme: |
Kirsten Sabatino Inge Salm |
Maske: |
Andrea Fehr |
Technik: |
Maite Fischer Lutz Leimpeters Christian Leimpeters |
Regie: |
Oliver Grabus |
Regieassistenz: |
Sandra Müller |
Grafik: |
Gallo by Fehrmedia |
Der Autor:
Martin Sperr (* 14. September
1944 in Steinberg bei Marklkofen
(Kreis DingolÞ ng-Landau), 6.
April 2002 Landshut) war ein
niederbayerischer Dramatiker und
Schauspieler. In seinen Stücken
prangerte er drastisch die von
ihm empfundenen Missstände
an. Die 1966 uraufgeführten
Jagdszenen aus Niederbayern,
auf denen das erste Stück der
Chamäleons beruht, aus seiner
Niederbayrischen Triologie
wurden zur Theatersensation.
Peter Fleischmann verfilmte den
Stoff 1968. Sperr übernahm darin
die Rolle des Abram. Der Streifen
gewann den Bundesfilmpreis,
überzeugte auf der Berlinale und
auch beim Filmfest in Locarno.