Achtzehn - Die Vergangenheit vergisst nichts...

von Oliver Grabus

Endlich achtzehn, endlich erwachsen. Timo Reuters 18. Geburtstag soll ein ganz besonderer Tag werden. Doch an diesem Abend, an dem er mit seiner Clique eigentlich viel Spaß haben will, ändert sich das LAchtzehneben der Jugendlichen  mit einem Schlag. Die ausgelassene Feier nimmt einen unerwarteten Verlauf, und auf den Schultern aller liegt seitdem die schwere Last der Mitschuld. Die Freunde schließen einen Pakt: Über die Ereignisse dieses Abends wollen sie für immer schweigen. Aber jeder hat das Recht, zu jeder Zeit die anderen wieder um sich zu versammeln, falls es Probleme gibt.

Über 20 Jahre später möchte Timo Reuter dieses Kapitel endgültig beenden: Zu seinem 40. Geburtstag lädt er die alten Freunde von damals ein und fordert das Versprechen des Paktes ein. Niemand hat damit gerechnet, dass ihre gemeinsame Vergangenheit sie wieder einholt. Denn Timo hat die Ereignisse dieses Abends ganz und gar nicht verarbeitet. Sein 18. Geburtstag blieb sein ewiger Albtraum.

Achtzehn

Reisen Sie gemeinsam mit "Chamäleon - Alles nur Theater" in ihrer neuen Produktion "Achtzehn" aus der Feder von Regisseur Oliver Grabus zurück in die Zeit, als bei einem 18. Geburtstag mit zu viel Alkohol und Drogenkonsum Jugendsünden und große Fehler ihren Anfang nahmen. „Über Grenzen“, das Motto des Kultursommers 2010, inspirierte zu diesem Stück, in dem die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen. Nach der aufwändigen Produktion "Ringcourt Castle" lädt "Chamäleon" in diesem Jahr zu einer Inszenierung ein, in der Vergangenheit und Gegenwart ihren Platz auf der Bühne finden. Denn diese Lektion mussten Timo und seine Freunde schmerzhaft lernen: Die Vergangenheit vergisst nichts...